Die Rhythmusmethode und die Standard Days Methode sind Verhütungsmethoden, die auf der Beobachtung der Fruchtbarkeit basieren, während Natural Cycles eine digitale Verhütungsmethode ist. Eines haben diese Methoden gemeinsam: Sie beruhen darauf, das fruchtbare Fenster der Nutzerin zu bestimmen. Allerdings funktionieren sie unterschiedlich und ihre Wirksamkeit variiert.
Sowohl die Rhythmusmethode als auch die Standard Days Method basieren ausschließlich auf Periodendaten, um das Fruchtbarkeitsfenster zu bestimmen, während Natural Cycles Temperaturdaten nutzt, um den Eisprung der Nutzerin in jedem Zyklus zu erkennen.
In einer Studie, in der Natural Cycles mit der Rhythmusmethode und der Standard Days-Methode verglichen wurde, haben wir festgestellt, dass Natural Cycles die fruchtbaren Tage in jedem Zyklus genauer bestimmen kann als die anderen Methoden. Das bedeutet, dass mehr Grüne Tage angezeigt werden – im Durchschnitt 61 % nach 12 Zyklen, wenn sowohl Temperatur- als auch Ovulationstestdaten verwendet werden, im Vergleich zu 43 % bei der Rhythmusmethode und 58 % bei der Standard Days-Methode.
Natural Cycles gibt an den fruchtbarsten Tagen des Zyklus – also an den Tagen vor dem Eisprung und am Eisprungtag selbst – seltener einen falschen Grünen (nicht-fruchtbaren) Tag an. Wenn sowohl Temperatur als auch Ovulationstests eingetragen wurden, lag die Wahrscheinlichkeit, dass Natural Cycles an diesen Tagen einen falschen Grünen Tag anzeigt, bei 0 %. Bei alleiniger Temperaturmessung lag die Wahrscheinlichkeit am Tag vor dem Eisprung bei 0,31 % und am Eisprungtag bei 0,66 %. Im Vergleich dazu lag die Wahrscheinlichkeit bei der Rhythmusmethode am Tag vor dem Eisprung bei 0,80 % und am Eisprungtag bei 2,46 %. Bei der Standard Days Methode lagen diese Werte bei 6,90 % bzw. 13,01 %.
Wenn du mehr über diese Studie erfahren möchtest, findest du in unserer Research Library eine Zusammenfassung der Ergebnisse.